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Die Störungen im Menstruationszyklus können so vielfältig
sein, dass man sie kaum alle in einem Buch ausführlich beschreiben kann. Vor
allem in den Wechseljahren macht der Menstruationszyklus geradezu was er will.
Die Zyklen sind lang oder kurz, sie fallen für ein halbes Jahr vollständig aus
und kommen dann überraschend wieder. Die Blutungen können stark, schwach, lang
oder kurz sein.
Frauen in den Wechseljahren können sich auf ihrem Zyklus
meistens gar nicht mehr verlassen.
Diese Zyklusstörungen hängen zum Teil mit der
Östrogendominanz zusammen. Teilweise sind sie aber auch natürlicher Bestandteil
der Wechseljahre. Der Körper stellt sich allmählich auf einen Leben jenseits
der Menstruationszyklen ein.
Wenn die Zyklusstörungen nicht beunruhigend oder schmerzhaft
sind, braucht man sich über Zyklus-Chaos in den Wechseljahren keine großen
Sorgen machen. Diese Unregelmäßigkeiten können schon mit Mitte 30 beginnen.
Wenn man jedoch schon vor dem 35. Lebensjahr ausgeprägt
unregelmäßige Zyklen hat, dann hängt dies oft mit einer Östrogendominanz zusammen.
Wenn die Östrogendominanz behandelt wird, sollten die Unregelmäßigkeiten
verschwinden. Falls dies nicht der Fall ist, sollte man seinen Frauenarzt zu
Rate ziehen.
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