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Die Menopause im engeren Sinne ist der Zeitpunkt der letzten
Periodenblutung. Natürlich weiß man während dieser Blutung nicht, dass es
diesmal die letzte ist.
Erst ein Jahr nach dieser letzten Blutung kann man sicher
sein, dass die Zeit der Blutungen vorbei ist.
Abstände von bis zu einem halben Jahr und länger können in
der Perimenopause normal sein. Danach kann es sogar wieder eine Phase mit
regelmäßigen Blutungen geben.
Die Menopause liegt zeitlich mitten in der Perimenopause,
denn letztere ist ja so definiert, dass sie ein Jahr vor und ein Jahr nach der
letzten Blutung liegt.
Im Durchschnitt findet die Menopause bei Frauen in den
Industrieländern, also die letzte Blutung, mit 52 Jahren statt.
Sie kann aber auch schon mit 40 Jahren stattfinden. Nur wenn
sie vor 40 stattfindet, spricht man von einer vorzeitigen Menopause.
Da man häufig auch die gesamten Wechseljahre als Menopause
bezeichnet, kommt es oft zu Verwirrungen, was den Beginn der Wechseljahre
angeht.
Der eigentlichen Menopause, also der letzten Blutung, gehen
ja normalerweise etliche Jahre der Wechseljahre voraus.
Es ist also ein Fehlschluss, wenn man annimmt, dass die
Wechseljahre im Durchschnitt mit 52 Jahren beginnen, was man immer wieder zu
hören bekommt. Mit durchschnittlich 52 Jahren sind die Wechseljahre bei den
meisten Frauen auf ihrem Höhepunkt.
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